Positive Resultate der Hunden Therapie

Jul 6, 2019 | 0 Kommentare

Die Begleiter der Hunden Therapie sind sich einig, dass diese Therapiestunden einen positiven Einfluss auf die Kinder haben; eindeutig zu sehen in ihren schulischen Leistungen, aber auch in ihrer sozialen und emotionalen Entwicklung.

Leider mussten die Kinder Anfang Mai 2019 auf Neue unter dem Bombenregen, der durch die Hamas abgefeuert wurde, leiden. Das forderte natürlich seinen Tribut und das bedeutet einen Rückfall in der emotionalen Entwicklung dieser Kinder.

Die Kinder sagen selbst, dass sie sich auf diese Therapiestunden freuen. Sie kommen gerne und arbeiten gut mit. Es scheint, dass ihnen diese Stunden Sicherheit geben. Und innerhalb der Schule ist diese Gruppe sehr zusammen gewachsen.

Der Kontakt mit den Tieren sorgt dafür, dass sie mit einbezogen werden. Und um Chef über die Hunde zu sein, geht es nicht ohne Verantwortlichkeit zu nehmen. Das verlangt von ihnen mehr Hingabe und Seriosität. 

Die positiven Resultate dieser Therapiestunden sind in den folgenden kurzen Berichten zu lesen:

Zu anfangs hatte A große Schwierigkeiten, um sich zu äußern, war ängstlich und beteiligte sich nicht an den Aktivitäten. Er war im Umgang nicht zu Händeln, passiv und hatte ein niedriges Selbstbild. Manchmal schien er völlig abwesend zu sein.

Mittlerweile ist eine deutliche Verbesserung zu sehen. Er öffnet sich der Gruppe gegenüber und legt Kontakte, sowohl mit den Kindern wie auch mit den Hunden. Auch seine Ängste scheinen sich zu legen.

B hatte heftige Wutausbrüche in der Schule und zu Hause. Die Begleiter stellen jetzt jedoch fest, dass er entspannter wird und im Ganzen glücklicher. Die Wutausbrüche sind passee. Auch ist er nicht mehr so widerspenstig und akzeptiert Autorität.

 Auch bei C sind große Veränderungen zu sehen. Er war sehr aufsässig und wollte keine Autorität akzeptieren. Er widersetzte sich jeglichem Versuch, ihm zu helfen, zeigte ein niedriges Selbstbild, war ängstlich durch die Sicherheitslage und wir waren vollkommen hilflos ihm gegenüber.

Jetzt hat er sich zum Guten verändert. Er versteht Anleitung und kann diesen folgen. Er nimmt an fast allen Aktivitäten seiner Klasse teil, zeigt weniger Widerstand und ist bereit, Hilfe anzunehmen. Er ist im Ganzen entspannter und hat ein größeres Selbstvertrauen gewonnen. Dies zeigt sich auch in der Beziehung zu den Hunden.  

D war sehr still, verlegen und in sich gekehrt. Er teilte keinerlei Emotionen mit der Gruppe und hielt sich abseits bei den Aktivitäten.

Nach einem langen Prozess hat er sich den ‚vertrauten Kreisen‘ jetzt geöffnet. Er ist bereit zu reden und zu teilen. Er ist weniger in sich gekehrt, im Ganzen glücklicher und vertraut seinen Freunden und den Hunden.

Die Begleiter sind sich bewusst, wie wichtig diese Stunden für die Kinder sind und dass Sie diese Therapiestunden unmöglich streichen können. Das würde zu großen Problemen führen. Sie sind deshalb, auch Yad L’Ami gegenüber, sehr dankbar, dass sie diese Stunden finanziell unterstützen.